Barcelona / Tallinn – März 2026 – Im Rahmen der CircuitX-Präsentation parallel zur MWC26 Barcelona (2.–5. März) hat das europäische Mobilitäts-Technologieunternehmen Elmo einen neuen globalen Geschwindigkeitsrekord im Remote-Driving aufgestellt: Mit einem straßenzugelassenen Nissan Leaf erreichte das Unternehmen auf dem legendären F1 Circuit de Barcelona-Catalunya 157 km/h.
Der bisherige Rekord von 115 km/h wurde damit deutlich – und sogar zweimal – übertroffen. Dies bestätigt, dass hochgeschwindigkeitsfähiges, straßenzugelassenes Remote-Driving bereits im aktiven öffentlichen Einsatz ist.

Erste Fahrt: 150 km/h – Remote-Fahrer vor Ort an der Streckede
Die erste Rekordfahrt erreichte 150 km/h und wurde vom lizenzierten Remote-Fahrer Risto Parri durchgeführt, der das Fahrzeug von einer Remote-Driving-Station der Generation 1 direkt an der Rennstrecke des Circuit de Barcelona-Catalunya steuerte.
„Es ist wirklich verrückt, für einen Moment neuer Weltrekordhalter zu sein – und das auf der legendären F1-Rennstrecke in Barcelona. Mit 150 km/h ein Fahrzeug zu steuern, in dem niemand sitzt, demonstriert eindrucksvoll das hohe Niveau und die technologische Reife unserer Lösung“, sagte Risto Parri, lizenzierter Remote-Fahrer bei Elmo.
Zweite Fahrt: 157 km/h – 3.300 km grenzüberschreitende Fernsteuerung
Kurz darauf wurde der Rekord erneut gebrochen: Enn Laansoo Jr., lizenzierter Remote-Fahrer und CEO von Elmo, steuerte denselben straßenzugelassenen Nissan Leaf von einer Remote-Driving-Station der Generation 3 aus dem 3.300 km entfernten Hauptsitz von Elmo in Tallinn und erreichte 157 km/h – faktisch die offiziell zulässige Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs.
Dieser Hochgeschwindigkeits-Test über Landesgrenzen hinweg zeigt, dass moderne kommerzielle Mobilfunknetze (5G) bereits heute in der Lage sind, weltweit skalierbare Teleoperation – einschließlich Hochgeschwindigkeitsanwendungen – zu unterstützen.
„Ein Fahrzeug mit 157 km/h aus 3.300 Kilometern Entfernung zu steuern, beweist, dass Distanz kein limitierender Faktor für Remote-Driving mehr ist. Das ist ein weiterer Beleg dafür, dass Remote-Driving in vielen Anwendungsfällen eine praktikable und skalierbare Alternative zur vollständigen Autonomie darstellt“, sagte Enn Laansoo Jr. und ergänzte: „Ich bin außerordentlich stolz auf die Teamleistung und das Ergebnis von sechs Jahren konsequenter Entwicklung unserer Remote-Driving-Technologie.“

Elmo betreibt seit 2022 ferngesteuerte Fahrzeuge im öffentlichen Regelbetrieb und war damit das erste Unternehmen weltweit, das straßenzugelassenes Remote-Driving in größerem Maßstab kommerzialisiert hat. Der Meilenstein in Barcelona baut auf jahrelanger operativer Praxiserfahrung auf.
5G, Netzqualität & globale Partner
Die Demonstration wurde in Zusammenarbeit mit Telefónica durchgeführt, die die lokale Konnektivität bereitstellte; Nokia, das die Netzleistung und Qualitätsparameter in Echtzeit überwachte; sowie der GSMA als Organisatorin des übergeordneten MWC26-Ökosystems.
„Herzlichen Glückwunsch an das Elmo-Team zu dieser beeindruckenden Leistung. Das Brechen eines Geschwindigkeitsrekords im Rahmen der CircuitX-Demo gibt einen Einblick in die Zukunft vernetzter Mobilität. Was wir auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gesehen haben, zeigt, wie fortschrittliche Konnektivität, Echtzeitdaten und technische Exzellenz zusammenwirken können, um Leistungs- und Sicherheitsgrenzen zu verschieben. Elmos Rekordfahrt verkörpert den Innovationsgeist, für den CircuitX steht, und wir sind stolz, diesen Moment mit ihnen zu feiern.“ — Richard Cockle, Head of GSMA Foundry.
GSMA Fusion und Elmo arbeiten zudem eng mit der Mobilfunkbranche im Rahmen der GSMA Open Gateway Initiative zusammen, um Netzwerkkapazitäten für Remote-Driving zu validieren. In diesem Kontext untersuchen die Unternehmen, wie Open-Gateway-Netzwerk-APIs – darunter Quality on Demand, Standortdienste und Edge-Computing – die für Teleoperation erforderliche konsistente und latenzarme Konnektivität unterstützen können.
Durch standardisierte Netzwerkschnittstellen über verschiedene Betreiber hinweg trägt Open Gateway dazu bei, dass Remote-Driving-Lösungen global skalieren können, ohne individuelle Integrationen pro Netzbetreiber zu erfordern – im Einklang mit den branchenweiten Anforderungen der Automobilindustrie an interoperable und zukunftsfähige Konnektivitätsframeworks.

Dies baut auf früheren Langstrecken-Meilensteinen von Elmo auf, darunter der 4.300-km-Rekord von Doha nach Tallinn während der Doha MWC25 sowie ein früherer 3.400-km-Rekord im Jahr zuvor. Damit unterstreicht Elmo seine Position als globaler Technologieführer im Bereich straßenzugelassenes Remote-Driving.
Eine praktikable Alternative zur vollständigen Autonomie
Im Gegensatz zu vollständig autonomen Fahrzeugen, die komplexe KI-Stacks, hohe Hardwarekosten und zusätzliche Remote-Support-Strukturen erfordern, ermöglicht Elmos modulares Remote-Driving-System eine latenzarme Echtzeit-Steuerung durch einen Menschen, die Integration in bestehende Fahrzeuge, unmittelbare regulatorische Konformität sowie eine schnelle Implementierung in urbanen, logistischen und verteidigungsbezogenen Anwendungsfeldern.
Der Test auf der F1-Rennstrecke bestätigt, dass die Teledriving-Technologie nicht nur urbanen Verkehr, sondern auch Hochgeschwindigkeits- und leistungsintensive Umgebungen über große Distanzen hinweg bewältigen kann.

Über Elmo
Elmo ist ein europäisches Mobility-Deep-Tech-Unternehmen und weltweit das erste Unternehmen, das straßenzugelassenes Remote-Driving im öffentlichen Betrieb kommerzialisiert hat. Seit 2022 betreibt Elmo ferngesteuerte Fahrzeuge auf öffentlichen Straßen in Europa und hat grenzüberschreitende Teleoperation über Distanzen von mehr als 4.300 km demonstriert.
Die Technologie ermöglicht eine sichere und skalierbare Fernsteuerung über 4G/5G, Satellit und Multi-Netzwerk-Architekturen – mit Anwendungen in Smart Mobility, Logistik und Verteidigung.
Über die GSMA
Die GSMA ist eine globale Organisation, die das mobile Ökosystem vereint, um Innovationen zu identifizieren, zu entwickeln und bereitzustellen, die positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen und gesellschaftlichen Wandel fördern. Ihre Vision ist es, das volle Potenzial der Konnektivität zu erschließen, damit Menschen, Industrie und Gesellschaft profitieren.
Die GSMA vertritt Mobilfunkbetreiber und Organisationen aus dem mobilen Ökosystem sowie angrenzenden Branchen und engagiert sich in drei zentralen Bereichen: Connectivity for Good, Industry Services and Solutions sowie Outreach. Dazu gehören politische Arbeit, die Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen, die Sicherstellung technologischer Interoperabilität sowie die Organisation der weltweit größten Plattformen für das mobile Ökosystem – darunter die MWC- und M360-Veranstaltungsreihen.
Weitere Informationen:
Elmo
info@elmoremote.com



















